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Party

Thomas und Maike, das Alkoholiker-Dreamteam, wäre die alternativ Überschrift. Wenn wir uns treffen, weiß die Welt, das kann nur böse enden, meistens ohne konkrete Erinnerung.

Letztes Wochenende war es wieder soweit, das Dreamteam hatte ausgang. Gesagt getan, rauf aufs Rad, Thomas eingesammelt. Schon auf dem Weg das erste Dosenbier, man muss ja langsam auf touren kommen. Am Ziel angekommen war der halbe Liter auch ordnungsgemäß vernichtet. Es sollte zwar ein gemütlicher Grillabend werden, doch bereits jetzt war klar, das wird im Exess enden.

Nach weiteren etlichen Bieren, Schnäpsen und Longdrinks, hatte der Grilmeister die Kohlen dann seines erachtens genug malträtiert und genehmigte gnädig das Grillfleisch aufzulegen, höchste Eisenbahn denn langsam begann sich der konsumierte Alkohol schon auszubreiten. Der Grillmeister hatte nur leider nicht genügend Erfahrung, denn die Kohlen hatten schon fast ihren Geist aufgegeben, so dass noch einmal kräftig nachgeschüttet werden musste, was die Nahrungsaufnahme weiter verzögerte.

Als nun schließlich das heiß ersehnte essen verzehrbereit war, war der Pegel bereits merklich gestiegen. Doch ein hartgesottenes Ostfriesengrüppchen lässt sich nicht unterkriegen. Raus mit dem Wodka, dazu noch ein paar kurze und die Welt wird bunt. Wolfgang Petri wird der beste Freund und die Party läuft. 

Irgendwann wird dann ein Saufkumpane vermisst, vom wegbringen des Alkohols nicht zurückgekehrt liegt er schlafend auf der Gartenbank. Interessante Fotos enstehen, mit Feuerzeug im Auschnitt und die Erinnerung das sie geschossen wurden, kommt mit dem auftauchen des Bildes in diversen Internetforen.

Der Rest des Abends verschwimmt im angenehmen Nebel- vielleicht eine Schutzvorrichtung des Gehirns. Bereits an den Alkohol gewöhnt, scheint die Fahrradfahrt reibungslos zu funktionieren, zumindestens steht das Fahrrad am nächsten Tag intakt im Schuppen, ich intakt im Bett. Doch Erinnerungen fehlanzeige, nicht mal eine wage ahnung wann ich das rettende Bett erreichte. Nur die Gewissheit einmal mehr über die Strenge geschlagen zu haben. Das zahlt mein Kopf mit pochenden Schmerzen heim. Dennoch diese Abende in der Heimat sind einzigartig, wenn auch nur fragmentarisch vorhandene Erinnerungen mich zu dieser These führen, würde ich sie niemals missen wollen.

30.8.10 22:41
 
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