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Schachmatt

Es steht plötzlich eine dritte Figur auf dem Spielfeld und sie setzt mich Schachmatt. Das ungute Gefühl in einen Hinterhalt geraten zu sein bestätigt sich.
Ich konnte es nicht greifen, aber ich wusste, irgendetwas geht vor sich. Der Schlag trifft mich trotzdem mitten in Gesicht als du mich mit einem einzigen Satz von der Bildfläche fegst. 
In mir breitet sich wellenförmig Schmerz aus, der von Innen nach Außen schwappt.
Ich fühle mich benutzt und betrogen, obwohl ich weiß, dass ich dazu kein Recht habe.
Wir hatten einen Deal. Von Anfang an. Das war meine Bedingung und nicht deine. Verdammt ich hatte Regeln, weil ich nie mehr wollte dass das hier passiert. 
Aber du hattest nichts besseres zu tun als mich zu verführen jede einzelne davon zu brechen. Du hast mich gehäutet wie eine Zwiebel, Schicht um Schicht hast du meine Schutzwälle abgetragen bis meiner wunder kleiner Kern frei lag. Die Narben noch rosafarben, an manchen Stellen noch voller Schorf. Und ich hab dich machen lassen. Weil ich die Kälte nicht ertragen konnte, weil deine Wärme so gut getan hat.
Ich wusste immer, dass es nicht ewig sein wird. Das war der Deal. Zärtlichkeit auf Zeit. Als Übergang.
Und jetzt? Kaum ist die letzte Schicht der Zwiebel abgetragen wirfst du den Kern weg. 
Setzt einfach eine neue Figur auf das Brett und für mich bleibt kein Platz.
Du sagst, dass du mich magst. Dass dir die Freundschaft die wir haben mehr bedeutet als Zärtlichkeit auf Zeit. Ich würde dir gerne glauben, aber das kann ich nicht. Dafür hast du dich in der falschen Reihenfolge erklärt, dafür hast du die neue Figur zu lange versteckt. Mir keine Gelegenheit gegeben all die Zwiebelschichten wieder zusammen zu raffen. 
Ich fühle mich fallengelassen. Ich fühle mich abgewiesen. Auch wenn ich nie den Platz hätte haben wollen, den sie vielleicht irgendwann einnimmt, ich hätte gerne meinen behalten. Aber das kann ich nicht. Ich kann es nicht, weil du mich gehäutet hast. Weil du den Kern gesehen hast. Weil du mir zu nah warst um mir jetzt einen anderen neuen Platz zu geben.
Ich will keinen anderen Platz. Also räume ich das Feld. Weil ich dich mag. Weil ich dir alles Gute dieser Welt wünsche. Weil es anders nicht funktioniert.
17.10.15 19:40
 
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