Leben, &Lieben , Meine Welt
  Startseite
    Chronik einer gescheiterten Liebe
    Archiv :thoughts about the wrong way
    Momentaufnahmen + Gedankenfetzen + News
    Über meine Liebe
    Mein Leben
    Sinnloses Gedankengut
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren

   dasheep Anke Maus
   memoriesoftomorrow

http://myblog.de/thinking-about-me

Gratis bloggen bei
myblog.de





Wenn es brennt

Manchmal bin ich mir nicht sicher, ob dir bewusst ist, was du mit mir machst. Wie sehr mein Herz brennt, wenn deine Nachricht in meinem Display erscheint. Dann frage ich mich, weshalb du mir schreibst. Weshalb einer von uns immer wieder damit beginnt. Weshalb wir nicht einfach alles Ruhen lassen können. Dann würden wir vielleicht auch Ruhe finden, es würde uns helfen. Aber ich will nicht auf dich verzichten. Auf deine analytische und kluge Denkweise. Deinen Humor, die Ernsthaftigkeit und die Tiefgründigkeit unserer Gespräche. Du bist noch immer der klügste Mensch, den ich kenne. Und noch immer liebe ich dich. Kein einziges Mal in all der Zeit habe ich dir das gesagt. Ich habe gespürt, dass das unangemessen gewesen wäre. Aber ich bin mir sicher, dass du es gewusst hast. Dass du versucht hast dich zurückzuziehen, um mich nicht noch mehr zu verletzten. Doch irgendetwas zieht uns immer wieder zueinander zurück. Mal bin ich es, mal bist du es, der zu seinem Handy greift und irgendeine Banalität verschickt. Niemals die Frage wie es dem anderen geht, oft einfach nur etwas, das am Tag passiert ist. Etwas das wir miteinander teilen möchten. Manchmal nur ein Link, ein Bild, ein kurzer Text. Und dann beginnt es wieder von vorn. Ein langes intensives Gespräch, manchmal über Stunden, manchmal nur für ein paar Minuten. Doch jede einzelne Nachricht verstärkt dieses verdammte Brennen. Diese Sehnsucht nach dir. So oft würde ich dich gerne in die Seite knuffen, wenn du mich an die Wand diskutierst, oder dich in den Arm nehmen, wenn dir alles zu viel wird. So oft meinen Kopf auf deine Schulter legen und wieder spüren, wie du mir durch die Haare streichst, wenn meine Kids einfach zu viel für mich waren. Kurz erliege ich dann der Vorstellung, dass alles noch wie früher ist. Auch weil sich unsere Gespräche genau wie früher anfühlen, genauso tief und vertraut. Doch es kommt jedes Mal ein Moment, in dem einer von uns realisiert, dass es das alles nicht mehr gibt. Dass es uns nicht mehr geben kann, nicht mehr geben wird. Und dann entsteht wieder diese Distanz, unser Gespräch bricht ab. Wir beide schweigen. Wie oft scrolle ich dann durch meine Kontaktliste und bleibe bei dir hängen. Plötzlich fallen mir Millionen Dinge ein, die ich doch ganz dringend sagen wollte. Hundert mal öffne und schließe ich das Fenster. Verbiete mir den Kontakt wieder aufzunehmen. Verbiete mir, mich wieder diesem Brennen auszusetzen. Manchmal schaue ich auf das Datum, wann haben wir zu letzt gesprochen, ist es lange genug her, damit ich dir schreiben kann? Oft halte ich durch, manchmal knicke ich ein. Länger als 24 Stunden schweigen wir nie. Einer gibt immer auf. Einer hat immer etwas zu sagen. Beide kommen wir nicht los. Loslassen. Das schaffen wir nicht. Ich schaffe es nicht. Ich will es vielleicht auch nicht. Ob du weißt, wie sehr es brennt deine Nachricht zu sehen, das kann ich nur ahnen.
2.6.16 21:17
 
Letzte Einträge: Wert, Muhammad und Juljan - zwei Prototypen, Sehnsucht


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung