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Long way down

Mein Gott ewig hab ich nicht mehr gebloggt. Irgendwie bin ich erwachsen geworden. Das Leben rennt immer schneller. Als ich angefangen habe hier zu bloggen war ich noch ein Teenager. Teenagerprobleme. Schule. Liebe. Liebeskummer. Irgendwann Unistress und dann war es da. Das Leben als Erwachsene. All das hier scheint mir Lichtjahre entfernt zu sein. Heute bin ich verheiratet, lebe in einem Einfamilienhaus, habe einen Vollzeitjob.Die letzten Jahre scheinen vorbeigerast zu sein. Und jetzt bin ich wieder hier. Es sind verrückte Zeiten. Alles ist anders. Die ganze Welt steht auf dem Kopf und das erste Mal seit sehr langer Zeit ist da wieder dieses Gefühl, das Gefühl schreiben zu müssen, weil so viel in mir ist und gleichzeitig so wenig, dass ich nicht weiß wohin damit. Weihnachtszeit, meine Zeit. Plätzchen und Kerzen, Geschenke und Familie. Aber dieses Jahr? Lockdown. Angst und Sorgen. Niemand weiß, wie Weihnachten sein wird. War es letztes Jahr aufregend mit dem Ehemann kuschelig zu zweit den Heiligenabend zu verbringen, ist der Gedanke dieses Jahr seltsam. Nicht weil zwischen uns etwas nicht stimmt sondern weil wir in dieser verdammten Pandemie seit Monaten alles zurückgefahren haben. Meine Familie hab ich dieses Jahr nur drei Mal gesehen und das macht mich so unendlich traurig. Ich erinnere mich an all die unbeschwerten Heiligabende. Die Kirche, das Kochen, Knobeln, das Weihnachtsfoto. Was wird dieses Jahr davon bleiben? Als Vorbereitung gibt es dieses Jahr einen Schnelltest am 23. sichergehen, dass man Oma das erste Mal seit fast einem Jahr in den Arm nehmen kann, wissend dass es das letzte Mal sein kann. Ich konnte schon immer gut alleine sein, aber inzwischen kostet mich die Situation so viel Kraft. Ich vermisse es unbeschwert zu sein, ich vermisse es spontan zu sein. Ich fühle mich eingesperrt und in ständiger Sorge, um die Menschen, die ich liebe. Das ist es, was mich zum Schweigen bringt, mein leiden an der Welt. Das habe ich wie jeder Teenager getan und mich gebadet in diesem Leid. Diesmal ist es anders. Ich bin kein Teenager mit Hormonproblemen mehr. Ich bin erwachsen und trotzdem fühle ich mich heute als wäre ich wieder 12 und als würde die Welt untergehen und heute finde ich nur Trost im Schreiben. Im Schreiben und in den Armen meiner großen Liebe, die mich hält und tröstet, auch wenn er das Leid nicht versteht, weil er versteht, dass ich diesen Trost brauche, um mein leiden an der Welt irgendwie zu ertragen.
16.12.20 21:42
 
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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


gebsy / Website (19.12.20 10:56)
Ein schönes Zeichen der Liebe; aber dürfen wir unsere Sorgen vertrauensvoll abgeben?
Viel Zuversicht wünscht gebsy


MondSchwester / Website (23.12.20 17:17)
3 Jahre ohne einen Blogeintrag, das ist wirklich lange.

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